Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Cookie-Einstellungen

Vorderseite

Unsere Monstranz bringt in Bildern zum Ausdruck, worum es bei der Eucharistie eigentlich geht: Nicht so sehr um die Anbetung, sondern um das Mahl, aus dem der Gläubige die Kraft gewinnt zu seiner christlichen Existenz. Unsere Monstranz hat die Form eines Dreiecks, in dessen Mitte die Schaukapsel für das heilige Brot angebracht ist. Wir kennen das Dreieck als Symbol für die Dreifaltigkeit. Das Auge Gottes darin will hinweisen auf Gottes Liebe, die immer über dem Menschen wacht. Von unserer Monstranz her lässt es sich so deuten: Jesus Christus ist die Liebe Gottes, die uns überall begleitet und uns im heiligen Mahl Kraft gibt für unseren Lebensweg. Der Schaubehälter ist in gebrochenem Glas aus Bergkristall gearbeitet, also nicht klar durchsichtig. Die Ehrfurcht vor der Heiligkeit Gottes verbietet den durchdringenden Blick ins Angesicht Gottes. "Wer Gott sieht, muss sterben" sagt das alte Testament.

Auf der Vorderseite der Monstranz finden wir in Gold getrieben wichtige Szenen aus dem Leben Jesu: Die Verkündigung an Maria durch den Engel Gabriel, der Besuch Marias bei Elisabet, die Geburt Jesu, die Taufe Jesu im Jordan und das letzte Abendmahl. Auf der rechten Seite: Erscheinungen des auferstandenen und erhöhten Christus: Die Auferstehung und die Frauen und Wächter am Grab, Tomas legt seine Hand in die Seitenwunde Jesu, Christus ist mit den Emmausjüngern unterwegs, die Übergabe der Schlüssel an Petrus und die Begegnung des Auferstandenen mit Maria Magdalena. Diese Verbindung macht deutlich, dass der auferstandene Herr, dem wir im heiligen Brot begegnen, der gleiche ist, der in seinem irdischen Leben den Menschen als die Liebe Gottes begegnet ist.